Fuchsberger - Ingenieurbüro im Bauwesen
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aktualisiert am
20.02.2015
 



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Beratungspauschale

Die beiden häufigsten Kundenfragen in meinem Büro sind die Fragen nach den Lösungsmöglichkeiten für ein Bauvorhaben oder ein Bauproblem und die Kosten hierfür.

Beide Fragen hängen direkt zusammen und können meist nicht isoliert beantwortet werden, denn die Tätigkeit und Beratung eines Ingenieurs verursacht für den Ingenieur und den Auftraggeber Kosten, zunächst unabhängig vom Ausgang der Beratung. Oft können die Erfolgsaussichten und das Kostenrisiko jedoch erst nach einigen Vorarbeiten ung einer Besprechung korrekt beurteilt werden. Deshalb mein Angebot an alle, die sich vor einem konkreten Ingenieurvertrag einen echten Überblick verschaffen möchten:

Beratungspauschale 70,00 € netto
(zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer = 83,30 €)
für ein gründliches Beratungsgespräch, keine Akquise.

Dafür biete ich Ihnen eine fundierte Beratung zur Frage ihrer Bauangelegenheit in meinem Büro. Hierzu erhalten Sie neben einer ersten Bewertung der Angelegenheit auch Informationen über die Machbarkeit und die voraussichtlichen Kosten anhand der bekannten und maßgeblichen Kriterien. Hierfür stelle ich meine Kosten mit 70,00 € zzgl. gesetzlicher MwSt. in Rechnung (Zum Vergleich: bei einer Telefonberatung von z.B. Verbraucherzentralen zu 1,99 € je Min. = 89,55 € je dreiviertel Stunde).

Eine kostenlose Erstberatung gibt es nicht wirklich. Ein Ratsuchender kann auch nicht erwarten, dass ein unabhängiger Ingenieur, der von der Beratung und Planung für Bauherren lebt, kostenlos berät. Denn meist gilt "nur wer für die Beratung auch seinen Lohn erhält, wird objektiv beraten", also bei ungünstiger Ausgangslage auch mal abraten. So kann im ungünstigen Fall ein "kostenlos" vielleicht teuren (und vermeidbaren) Ärger mit sich bringen.

Ihr finanzielles Risiko beschränkt sich auf die Beratungspauschale. Unabhängig davon, ob sich die Angelegenheit durch die Beratung erledigt, oder ob die Erfolgsaussichten zu gering sind, oder ob Sie mich weitergehend beauftragen wollen. Entscheiden Sie mit überschaubarem Kostenrisiko anhand der ersten Beratung, ob Sie Ihr Vorhaben mit Erfolg fortführen können und mich weitergehend beauftragen wollen.

Selbstverständlich rechne ich Ihnen im Fall eines konkreten Auftrags in ihrer Angelegenheit die Beratungspauschale auf das später anfallende Honorar an. Kann die Angelegenheit aufgrund ihres Umfangs oder ihrer Komplexität nicht im Rahmen einer ersten Beratung zufriedenstellend bearbeitet werden, informiere ich Sie ebenso selbstverständlich, bevor weitere Kosten anfallen. Sie entscheiden dann, ob Sie eine weitergehende Bearbeitung benötigen und wünschen.

Honorar und Ingenieurvertrag

Der Beruf des unabhängig planenden Ingenieurs im Bauwesen ist gesetzlich geregelt. Ebenso ist die Vergütung für die Leistungen des Ingenieurs gesetzlich geregelt. Die Honorare für planende Ingenieure und Sachverständige richten sich nach der HOAI, genauer der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 17. September 1976 (BGBl. I S. 2805) in der Neuverordnung der Bundesregierung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vom 10. Juli 2013. Die HOAI 2013 wurde im BGBl. Teil I Nr. 37 veröffentlicht und tritt am 17.7.2013 in Kraft.

Nur darüber hinausgehende Anforderungen können frei vereinbart werden. Eingehende Informationen liefert, wie so oft, Wikipedia - Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Mehr juristische Informationen liefert www.hoai.de. Die Möglichkeit einer Online-Berechnung bieten einige Internet-Portale in mehr oder weniger guter Form. Da müssen Sie sich meist registrieren, und Sie sollten sich schon etwas in der Materie auskennen, um die Ergebnisse richtig einzuschätzen. Eine eindeutige Empfehlung gibt es nicht, aber :-) fragen Sie mich doch einfach.

Das klingt nicht nur umständlich, sondern das ist tatsächlich verwirrend, auch auf einen zweiten Blick. Das Honorar resultiert aus dem Leistungsangebot, Auftrag und Rechnungsstellung und nur unter Einhaltung der HOAI als gesetzliche Grundlage. Dabei ergeben sich nach HOAI viele sinnvolle Leistungs- und Kombinationsmöglichkeiten, so daß wir nur sinnvoll damit arbeiten können, wenn die genauen Vereinbarungen schriftlich in einem Ingenieurvertrag festgehalten werden. Nur so wissen beide Seiten verbindlich, was sie voneinander zu erwarten haben.

Ein guter Ratschlag dazu:

Zitat: John Ruskin (1819 - 1900) englischer Sozialreformer:

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die Ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

Zitatende

Lassen Sie sich dazu eingehend beraten, dann wird auch die benötigte Leistung und die Vergütung dafür transparent.


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03.01.2007